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Der Vorberater hatte die ESt-Erklärung 2009 für die Eheleute S nicht bzw. nur unvollständig beim Finanzamt eingereicht (u.a. keine Anlage KAP und EÜR etc.). Der Steuerberater haftete damals wegen Vertragsverletzung. Ende 2018 wurden die Eheleute S vom Finanzamt wegen eines Informationsaustausches über Zinserträge und dem Bezug von ausl. KAP-Einkünften angeschrieben. Laut den Eheleuten S wurden damals alle relevanten Unterlagen dem Vorberater eingereicht. Wegen dieser fehlenden Unterlagen konnte die Nacherklärung der KAP-Einkünfte nur geschätzt werden (3.500 Euro KAP-EK abzgl. SP 1.602 x max. Steuersatz 42 % = max. Steuerschuld rd. 800 Euro). Finanzamt will Bescheid nun nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO ändern und geht von Steuerhinterziehung nach § 370 AO aus. Könnte ich der Änderung nach § 173 AO materielle Fehler nach § 177 Abs. 1 AO aus dem Jahr 2009 entgegenbringen? Gibt es eine „Nichtaufgriffsgrenze“ bei der Beurteilung nach § 370 AO? Ist der § 177 Abs. 1 AO auch bei § 370 AO zu berücksichtigen? Muss das Finanzamt bei der Beurteilung nach § 370 AO von den Schätzungen oder den Werten lt. Informationsaustausch ausgehen?
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