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Ein Mandant von uns hat ein großes Grundstück und betreibt darauf u.a. eine Gaststätte und eine Teppichwäscherei selbst. Außerdem verpachtet er dort eine Tennishalle, Tennisplätze und wohnt dort auch selbst. Zusätzlich vermietet er noch eine Wohnung privat. Die betrieblich genutzten Gebäudeteile für die Teppichwäscherei und die Gaststätte sind im jeweiligen Betrieb bilanziert. Der Mandant ist vor zwei Wochen verstorben. Er hat eine Ehefrau und vier Kinder, die ab jetzt zusammen, wegen der gesetzlichen Erbfolge, eine Erbengemeinschaft bilden. Nun unsere Frage: Die Erbengemeinschaft möchte die Räumlichkeiten der Teppichwäscherei jetzt gewerblich vermieten. Kann das Finanzamt hieraus eine Aufgabe konstruieren, und wenn ja, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um dies zu verhindern? Ein Kollege von mir ist der Meinung, dass der Betrieb erst bei Abmeldung des Gewerbes und Information der Aufgabe an das Finanzamt erfolgt. Ich hingegen bin der Meinung, dass das Finanzamt bei Nutzungsänderung der Räumlichkeiten eine Aufgabe des Gewerbebetriebs Teppichwäscherei, bei z. B. Umbaumaßnahmen, weil an eine Fahrschule oder ein anderes produzierendes Unternehmen verpachtet werden soll, unterstellen kann. Welche Aussage ist hier richtig? Was würde passieren, wenn aus dem Gebäudeteil eines der Gewerbebetriebe Teppichwäscherei und Gaststätte Wohnungen entstehen und diese vermietet werden? Hier erfolgt doch in jedem Fall eine Aufgabe und damit Aufdeckung der stillen Reserven, richtig?
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