Kontakt : 0221 / 93 70 18 - 0
Steuerpflichtiger X hat im Jahr 2011 für einen ererbten Weinbaubetrieb die Betriebsaufgabe erklärt (Ergebnis quasi +/– Null). Weinberge wurden in das Privatvermögen überführt. Dabei wurden die Anschaffungskosten nach § 55 Abs. 1 und 2 EStG ermittelt und den aktuellen Bodenrichtwerten zum Zeitpunkt der Betriebsaufgabe gegenübergestellt. Daraus ermittelte sich ein Verlust (bei jedem Weinberg), der nach § 55 Abs. 6 EStG nicht berücksichtigt wurde. Im Jahr 2018 hat X einen der Weinberge veräußert. Liegt ein privates Veräußerungsgeschäft vor und falls ja, welche Anschaffungskosten sind maßgeblich? Die Werte nach § 55 EStG oder die „Entnahmewerte“ aus 2011? Für X wird aus vergangener Zeit noch ein Verlustvortrag festgestellt, Herkunft nicht mehr bekannt. „Der verbleibende Verlustvortrag wird nach § 10d Abs. 4 EStG für die Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften i.S.d. § 23 EStG in der bis zum 31.12.2008 festgestellten Fassung aus XYZ festgestellt.“ (Bescheid 2011) bzw. „Der verbleibende Verlustvortrag wird nach § 10d Abs. 4 EStG für die Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften aus ABC festgestellt.“ (Bescheid 2017). Kann X diesen Verlustvortrag mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnen (auch mit solchen aus Grundstückverkäufen)?
Das vollständige Dokument können Sie als registrierter Nutzer von rechtsportal.de abrufen. Das vollständige Dokument können Sie nur als registrierter Nutzer von TaxPertise abrufen. Sie sind noch nicht registriert und wollen trotzdem weiterlesen? Dann testen Sie TaxPertise jetzt 14 Tage kostenlos.
Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Noch nicht registriert?

Bestellen Sie TaxPertise und starten Sie Ihre Recherche in unseren umfangreichen Kurzgutachten noch heute!

Jetzt 14 Tage kostenlos testen!

Login für Abonnenten