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Sachverhalt 1: D  AT 1  R Der in Deutschland ansässige Unternehmer D nimmt eine Bestellung zur Lieferung einer Maschine von einem in Österreich ansässigen Händler AT 1 entgegen. AT 1 teilt D mit, dass die Maschine an einen in Russland ansässigen Unternehmer R geliefert werden soll. Allerdings wird dessen Identität nicht genannt. Es wurde vereinbart, dass die Maschine von einem österreichischen Transportunternehmer AT 2 im Namen von AT 1 bei D abgeholt und direkt an R ausgeliefert werden soll. Weitere Lieferbedingungen zwischen D und dem Händler AT 1 wurden nicht vereinbart. D stellt dem Händler AT 1 eine Rechnung unter Ausweis der österreichischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des AT 1 und dem Hinweis auf eine steuerfreie Ausfuhrlieferung i.S.d. § 4 Nr. 1a) UStG. Variante 1/Abwandlung: D  AT 1  G  R Für den Belegnachweis i.S.d. §§ 17a ff. UStDV erhält D nach erfolgter Lieferung seitens des Händlers AT 1 den Ausgangsvermerk als PDF-Dokument. Aus dem Ausgangsvermerk ist ersichtlich, dass der tatsächliche Versender/Ausführer sowie Anmelder ein dem D bislang unbekannter Unternehmer G mit Ansässigkeit in Großbritannien ist. Für G war zudem i.V. ein Zolldienstleister DE mit Ansässigkeit in Deutschland tätig. Laut Ausgangsvermerk wurde die Maschine via DAP Moskau an R versendet. Nach Rückfrage bei AT 1 hinsichtlich des bislang unbekannten G legt AT 1 dem Unternehmer D die Frachtrechnung des AT 2 an den AT 1 vor, aus welchen die Frachtkosten via DAP Moskau mit österreichischer Umsatzsteuer abgerechnet wurden. Zudem wurde seitens AT 1 dargelegt, dass wohl der Ausgangsvermerk zu Unrecht G als Versender/Ausführer sowie Anmelder nennt. Fragen: Frage 1: Wo liegt der Ort der Lieferung für D an AT 1? Frage 2: Ergibt sich eine Änderung des Lieferorts (vgl. Frage 1) im Zeitpunkt der Kenntnis über G sowie der Nennung als Versender/Ausführer sowie Anmelder im Ausgangsvermerk? Frage 3: Ergeben sich aufgrund des angeblich falschen Ausgangsvermerks Änderungen hinsichtlich des Lieferorts? Sachverhalt 2: D  AT 1  R Der in Deutschland ansässige Unternehmer D nimmt eine Bestellung zur Lieferung einer Maschine von einem in Österreich ansässigen Händler AT 1 entgegen. AT 1 teilt D mit, dass die Maschine an einen in Hongkong ansässigen Unternehmer R geliefert werden soll. Allerdings wird dessen Identität nicht genannt. Es wurde vereinbart, dass die Maschine von einem österreichischen Transportunternehmer AT 2 im Namen von AT 1 bei D abgeholt und direkt an R ausgeliefert werden soll. Weitere Lieferbedingungen zwischen D und dem Händler AT 1 wurden nicht vereinbart. D stellt dem Händler AT 1 eine Rechnung unter Ausweis der österreichischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des AT 1 und dem Hinweis auf eine steuerfreie Ausfuhrlieferung i.S.d. § 4 Nr. 1a) UStG. Für den Belegnachweis i.S.d. §§ 17a ff. UStDV erhält D nach erfolgter Lieferung seitens des Händlers AT 1 den Ausgangsvermerk als PDF-Dokument. Aus diesem ist ersichtlich, dass der tatsächliche Versender/Ausführer AT 1 ist und ein Zolldienstleister DE mit Ansässigkeit in Deutschland in Vertretung tätig war. Die Maschine wurde seitens AT 2 und R via CFR Hongkong versendet. Fragen: Frage 1: Wo liegt der Ort der Lieferung für die Maschinenlieferung D an AT 1? Frage 2: Ergibt sich eine Änderung aufgrund der vereinbarten Lieferbedingung CFR?
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