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Es wurde ein Haus vom Vater an den Sohn überlassen gegen Einräumung eines lebenslangen Wohnungsrechts zugunsten des Vaters. Im Vertrag wurde geregelt: „Der Übergeber erhält das Wohnungsrecht im übergebenen Anwesen. Die Austragswohnung ist in gut bewohnbarem und gut beheizbarem Zustand zu halten, insbesondere hat der Übernehmer die erforderlichen Schönheitsreparaturen auf seine Kosten vorzunehmen.“ Es war nun nötig, die über 60 Jahre alten Fenster zu erneuern, da sie undicht waren und sich nicht mehr öffnen ließen. Die Kosten sind der Höhe nach unstrittig. Der Mandant will die Kosten steuerlich geltend machen, da ohne den Austausch die Wohnung nicht in bewohnbarem und beheizbarem Zustand wäre. Das Finanzamt verweigert den Ansatz der Kosten, da die konkrete Maßnahme nicht im Notarvertrag genannt war. Kosten seien bei einer dauernden Last nur abzugsfähig, wenn eine konkrete Verpflichtung dazu vertraglich vereinbart wurde. Hier seien im Vertrag aber nur Schönheitsreparaturen genannt. Auf das Kriterium bewohnbar/beheizbar ging das Finanzamt nicht näher ein. Nun stellt sich die Frage, ob die Auffassung des Finanzamtes zutreffend ist und die Kosten tatsächlich nicht angesetzt werden können. 
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